Auf den Spuren s?dlicher Vorbilder
Sie trotzen widrigsten Umweltbedingungen mit Sonnenlichtreflexion, Wasserspeicherung und speziellen Vorrichtungen zur Verminderung der Wasserverdunstung. Zähe, ledrig-dicke Blätter, silbrige Behaarung oder gedrungener Wuchs zählen zu den Erkennungsmerkmalen von Felssteppen-Pflanzen. Und dort wo sie natürlicherweise wachsen, putzen Sie sich beim Wandern an Sommertagen den Schweiss von der Stirn, stöhnen über die brennende Hitze und das steile, unwegsame Gelände.
Felssteppen kommen, der Name sagts, auf jungem Terrain vor, an Orten wo sich der Boden nur im Ansatz gebildet hat und das Gestein bis knapp an die Oberfläche reicht. Der Steppe-Teil im Namen weist auf die sehr trockenen Verhältnisse hin. In unseren heimatlichen Gefilden mit kontinentalem Klima bedeuten diese Wetterextreme grosse Hitze im Sommer und tiefe Temperaturen im Winter und gleichzeitig rasches Versickern des Wassers.
Auf der Alpensüdseite beispielsweise sind Perlen dieser Lebensräume an der Lötschberg-Südrampe zu finden. Pflanzenarten wie etwa das Federgras oder die Steppenkönigin, lateinisch Euphorbia seguieriana, haben sich den Verhältnissen dort angepasst.


.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)