Ornamentale Opulenz
Massenbepflanzungen in einzelnen Blumenbeeten kamen anfangs des 19. Jahrhunderts in Mode. Die Umrisse der Beete entwickelten sich damals schnell von eckigen zu komplizierteren Formen wie Rosetten, Sternen oder schnörkeligen Mustern. In der Regel wurden sie zur Mitte hin ansteigend bepflanzt oder schon mit einer Erdaufwerfung angelegt. Es gibt ganze Bücher mit Mustern und Anleitungen, wie solche Ornament- oder Teppichbeete gestaltet wurden und man kann aus ihnen wunderbar die Modeströmungen der damaligen Zeit ablesen.
Heute sind Wechselflor-Bepflanzungen noch in Städten, welche den Glanz vergangener Jahrhunderte aufleben lassen oder andernfalls Opulenz für Besucher aus der weiten Welt demonstrieren, anzutreffen. Der Aufwand geht ins Unermessliche - tausende von Pflanzen im Frühjahr, nochmals tausende für die Herbstbepflanzung.
Wenn die Beete nicht gerade mit weiss, rosa und roten Begonien gefüllt sind, haben wir ja grundsätzlich nichts gegen solch prall gefüllten Rabatten. Man kann in Wechselflor-Beeten innert kürzester Zeit pflanzliche Bilder entwerfen, für die Stauden Jahre der Entwicklung benötigen. Und seien wir ehrlich, eigentlich fühlen wir uns bei ihrem Anblick immer ein wenig in die Zeit der vornehmen Hofdamen und galanten Herren versetzt - auch nicht schlecht oder?
|
|
|
|
|


.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)